Gartenhaus selber bauen: Tipps

Gartenhäuser sind gerade bei Neubauten sehr beliebt, weil man hier Gegenstände wie Fahrräder und Gartenwerkzeug lagern kann, wodurch sich viel Platz sparen lässt.

Wie dick sollen die Wände von meinem Gartenhaus sein?

Abhängig von Standort und je nachdem wofür man es verwenden will, muss man die richtige Wandstärke wählen. Die meisten angebotenen Gartenhäuser sind in Stärken von 19 bis 100 Millimetern erhältlich. Mit 18 bis 19 Millimetern starken Nut- und Federbrettern kann man bereits einen Geräteschuppen bauen. Dient das Häuschen als Rückzugsort für Familie und Freunde, sollte auf dickere Wandstärken ab 40 Millimeter zurückgegriffen werden, da dies die Wärme besser speichert und natürlich auch stabiler ist. Das gilt auch für Gartenlauben, die stark dem Wind und Wetter ausgesetzt sind.
Wichtig ist, welche Anforderungen das Gartenhaus später erfüllen soll. Will ich einen tollen Geräteschuppen oder ein kleines Wochenend oder Ferienhäuschen, ist hier die Frage. Außerdem sollte man klare Vorstellungen haben, wie der Preis höchstens sein sollte. Denn man kann schnell mal ein zu teures Gartenhaus  kaufen. Eine einfache Holzhütte gibt es schon für ein paar hundert Euro. Je höher die Ansprüche an Größe und Komfort sind, desto höher ist natürlich der Preis: man kann gut und gerne schon mal 7.000 bis 10.000 Euro ausgeben.

Wo ist der beste Standort?

Auch wenn der Nutzen des Gartenhäuschens eine große Rolle spielt, sollte trotzdem die Haltbarkeit berücksichtigt werden. Um die Hütte vor zu langer Feuchtiggkeit zu schützen, sollte man am besten einen sonnigen Ort aussuchen.

Braucht man ein Fundament?

Hat man den richtigen Platz gefunden, kann man mit dem Fundament fortfahren. Es ist wichtig, dass die unterste Holzschwelle oder die Pfosten sich nicht im Erdreich befinden, damit sie gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt sind. Deshalb sollte man unter  dem Haus eine Betonplatte oder Gehwegplatten als Schutz einauen.

Die Bretter zusammenfügen

Gartenhaus

Bildquelle: Amazon

Für die eigentliche Konstruktion, also die Blockbohlen oder die Pfosten des Häuschens, eignet sich sehr gut Fichte als Holz, weil es günstig ist. Bei der Außenbekleidung hingegen gibt es viele mögliche Holzarten – von Lärche über Kiefer bis hin zu Douglasie. Bei vielen Fertigbausätzen handelt es sich um Blockbohlenhäuser. Die einzelnen Holzbretter werden  einfach nur ineinandergesteckt. Je nach Dicke der Bohlen greifen ein bis drei Nuten ineinander. So bleibt das Haus auch dicht, wenn sich das Material mal setzt. Ein sehr großes Problem bei Holzhäusern sind nämlich Setzungserscheinungen. Durch Temperaturschwankungen und Eindringen von Feuchtigkeit schwindet womöglich das Material oder es kann aufquillen. Damit Tür und Fenster wegen so etwas nicht klemmen, sollten bei den übereinandergeschichteten Blockbohlen oben einige Zentimeter Luft gelassen werden. Sehr nützlich kann es auch sein, einen großen Dachüberstand zu haben, da das eigentliche Haus so besser vor Witterung gechützt ist.

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